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Energie Newsletter

6. November 2026 · 07:33 Uhr

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Dunkelflaute trifft Deutschland: Strompreise explodieren auf 500 Euro/MWh

@E_Boeminghaus (X, 1.305 likes)

Im Oktober 2026 führt eine Dunkelflaute zu extremen Strompreissprüngen von 13 auf über 300–500 Euro/MWh. Windkraftanlagen liefern zeitweise nur 0,5% ihrer installierten Leistung. Das zeigt die strukturelle Verwundbarkeit des deutschen Strommarktes trotz 200+ GW erneuerbarer Kapazität und unterstreicht die Abhängigkeit von teuren Backup-Gaskraftwerken.

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Deutschland zahlt höchste Strompreise weltweit: 37 ct/kWh, 34% über EU-Schnitt

@_StephanBrock (X, 2.200 likes) + Eurostat/Tacto

Deutsche Haushalte zahlen 2026 durchschnittlich 37 ct/kWh – damit Spitzenreiter in der G20 und 34% über dem EU-Durchschnitt. Die hohen Preise gefährden die Rentabilität von E-Autos und Wärmepumpen, die zentral für die Energiewende sind. Ohne Preislösung droht ein Akzeptanzverlust für Dekarbonisierungstechnologien.

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Energiewende-Kosten explodieren: 6 Billionen Euro für Netzausbau, Speicher, Wasserstoff

@ThomaBoeck (X, 276 likes) + @BlackoutNews_DE (283 likes)

Die Energiewende schlägt mit geschätzten 6 Billionen Euro zu Buche – der Netzausbau kostet 2026 allein 6,5 Mrd. Euro jährlich, dazu kommen Reservekraftwerke, Speicher und ein neuer Kapazitätsmarkt. Die versprochene Kosteneinsparung durch Wind und Sonne ist ausgeblieben, stattdessen müssen Subventionen im Milliardenbereich die Differenz auffangen.

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RWE und EnBW gewinnen 12 Milliarden Euro für Gaskraftwerke als Kohle-Backup

@theflowinsight (X, 64 score) + Reuters/MarketScreener

Deutschland vergibt 12 Milliarden Euro für 5,16 GW neue oder umgewandelte Gaskraftwerke an RWE, LEAG und andere Utility-Player. Dies unterstreicht, dass auch 2026 Gas unverzichtbar bleibt, um Dunkelflauten zu überbrücken – ein strategischer und ökonomischer Rückschlag für die CO₂-Ziele.

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Netzentgelte 2027 steigen um 23%: 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW erhöhen Umlagen

TGA-Fachplaner + Netz-Trends (Web)

Die vier Übertragungsnetzbetreiber melden für 2027 Umlagenerhöhungen um 22,9% auf 3,621 Cent/kWh; 50Hertz signalisiert Anschlussengpässe bis 2029–2030er. Die Netzentgelte werden zur zweiten Säule der Stromkostenkrise, zusätzlich zur Stromerzeugung, und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit industrieintensiver Branchen.

Lagebild

Deutschland durchlebt 2026 eine akute Energiemarktkrise: Dunkelflauten führen zu Preissprüngen auf 500 Euro/MWh, Haushalte zahlen mit 37 ct/kWh weltweit höchste Strompreise, und der massive Netzausbaubedarf (6,5 Mrd. €/Jahr) lässt Netzentgelte um 23% ansteigen. Trotz 61% erneuerbarer Erzeugung bleibt Deutschland von teuren Gaskraftwerken (12 Mrd. Euro für neue Backup-Kapazität) und Importen abhängig. Die Energiewende-Kosten von geschätzten 6 Billionen Euro stehen in eklatantem Widerspruch zu Versprechen billiger Elektrizität und gefährden strategische Sektoren (E-Mobilität, Wärmepumpen, Industrie) sowie die gesellschaftliche Akzeptanz der Dekarbonisierung.

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