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Energie Newsletter

25. Mai 2026 · 06:31 Uhr

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Energiewende-Krise: Deutschland zahlt 30 Mrd. Euro/Jahr, hat aber höchste Strompreise

@MicSpehr (X, 862 likes)

Deutschland subventioniert den Energiesektor mit 30 Milliarden Euro jährlich, verfügt aber trotzdem über das höchste Strompreisniveau in Europa (€0.19–0.20/kWh vs. US €0.07–0.08/kWh). Die Energiewende führt zu Deindustrialisierung und wirtschaftlicher Instabilität, mit Wachstumsprognosen für 2026 von nur 0,5% statt erwarteter 1%.

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E.ON kauft Ovo Energy: Megadeal schafft britischen Energieriesen

@NetZeroWatch (X, 35 likes) + mehrere X-Posts

E.ON übernimmt den britischen Energieversorger Ovo Energy und gewinnt damit 4 Millionen zusätzliche Kunden; wird größter Energieversorger in Großbritannien. Verschiebung der Marktmacht zu europäischen Energiekonzernen trotz Regulierungsproblemen im Heimatmarkt Deutschland.

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Strommarkt-Chaos: Negative Preise bis -500€/MWh an EPEX Börse

@gri_mm (X, 312 likes)

Am 1. Mai 2026 fiel der Day-Ahead-Preis an der EPEX-Strombörse auf -500€/MWh; für 2026 werden 700–900 Stunden mit Minuspreisen prognostiziert. Überproduktion aus Wind- und Solaranlagen führt zu extremen Marktverzerrungen; Batteriespeicher und flexibles Demand-Management werden zum kritischen Engpass.

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Netzausbau-Rekord: UNB investierten 532 Mrd. Euro seit 2010

@datenfuzzi_de (X, 28 likes)

Die vier Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz, Amprion, TenneT, TransnetBW) erhielten seit 2010 insgesamt 532,282 Milliarden Euro für Energiewende-Infrastruktur. Netzentgelte sanken 2026 zwar um 57% (2,86 statt 6,65 ct/kWh), aber massive Investitionen bleiben notwendig für Stabilität und Ausbau.

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RWE expandiert global: 3-Mrd-Dollar-Deal für Queensland Windpark

@bigbatnews (X, 2229 likes)

RWE akquiriert 3-Milliarden-Dollar-Windkraftprojekt in Queensland (Australien) und positioniert sich als globaler Erneuerbaren-Konzern. Deutsche Energiekonzerne internationalisieren geschäftsmässig, während heimischer Markt durch Überregulierung und hohe Kosten unter Druck steht.

Lagebild

Deutschlands Energiewende befindet sich 2026 in einer strukturellen Krise: Trotz 532 Milliarden Euro Investitionen seit 2010 und rekordhohem Renewable-Anteil (>53% Q1 2026) zahlen Haushalte und Industrie die höchsten Strompreise Europas bei extremer Marktvolatilität (negative Preise bis -500€/MWh). Die fehlende Speicherkapazität und Netzinfrastruktur können die Überproduktion nicht aufnehmen. Parallel flüchten deutsche Energiekonzerne (E.ON, RWE) international statt in den regulierten Heimatmarkt zu investieren, während die Industrieproduktion um 24% unter Trend fällt und Wachstumsprognosen halbiert wurden. Sicherheitspolitisch kritisch: Energieabhängigkeit vom Stromimport aus Frankreich, fehlende Speicher und steigendes Blackout-Risiko bei Extremwettern oder geopolitischen Spannungen.

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