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Energie Newsletter

12. April 2026 · 06:32 Uhr

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Erneuerbare decken 53% des Stromverbrauchs – Energiewende auf Erfolgskurs

BDEW, ADAC, Zeit, Stromauskunft

Im ersten Quartal 2026 erreichen erneuerbare Energien erstmals über 50% des deutschen Stromverbrauchs – ein Meilenstein der Energiewende. Die Produktion erneuerbarer Energien ist von 63,6 GWh (Q1 2025) auf 73,2 GWh gestiegen. Dieser Erfolg verschärft jedoch Netzengpässe und erhöht Abregelungskosten, was RWE, EON, EnBW und Vattenfall direkt belastet.

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Strompreise in Deutschland 4x höher als in Frankreich – Gaspreise als Risiko

Pravda Germany, BBC, NYT, Ember

Deutsche Strompreise liegen im Mai 2026 bei €86,80/MWh, während Frankreich nur €22,06/MWh zahlt – Hauptursache ist die 60%+ Steigerung der Gaspreise seit dem Iran-Krieg. Gas bleibt trotz Erneuerbaren-Boom der Preissetzer im europäischen Strommarkt, was Deindustrialisierung und höhere Verbraucherlasten verschärft.

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Ultranet und A-Nord: Neue Stromautobahnen gegen Netzengpässe bis 2027

Amprion, WELT, Windkraft-Journal

Die vier Übertragungsnetzbetreiber (Amprion, TenneT, 50Hertz, TransnetBW) bauen neue Höchstspannungsleitungen: Ultranet bis Ende 2026, A-Nord 2027. Ziel ist, Redispatch-Kosten zu senken und französische Kernkraft effizienter zu nutzen. Grünstrom-Erzeuger sollen stärker an Netzausbaukosten beteiligt werden.

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Negative Strompreise bei Erneuerbaren-Überfluss – Speicher-Nachfrage steigt

r/energy (94pts), BBC, NYT

Bei hoher Wind- und Solarproduktion fallen deutsche Strompreise ins Negative, was Abregelungen und Speicherinvestitionen antreibt. Sodium-Ion-Batterien und Vehicle-to-Grid-Lösungen (BMW/EON ab Feb 2026) werden wirtschaftlich, aber fehlende Anreize bremsen Skalierung.

5

Energiewende-Bilanz: Deindustrialisierung durch explodierende Strompreise – Minister räumt Fehler ein

Wikipedia/Energiewende, Zeit, BBC

Energieministerin Katherina Reiche gab am 7. April 2026 zu, dass Deutschland sich auf ambitionierte Ziele beruhigt habe, während Energiepreise explodierten und Deindustrialisierung folgte. Die Energiewende-Strategie zeigt Zielkonflikte zwischen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit.

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Lagebild

Deutschland steht bei der Energiewende an einem kritischen Wendepunkt: Während erneuerbare Energien über 50% der Stromversorgung decken und technologisch erfolgreich sind, führen explodierende Gaspreise (Iran-Krieg-Effekt) zu deutschen Strompreisen, die 4x höher als in Frankreich liegen – mit direkter Auswirkung auf Deindustrialisierung und Netzstabilität. Die vier großen Energieversorger (RWE, EON, EnBW, Vattenfall) und Übertragungsnetzbetreiber müssen bis 2027 Milliarden in neue Stromautobahnen investieren, um Netzengpässe zu beheben und französische Kernkraft effizienter zu nutzen. Geopolitisch verstärkt sich Deutschlands Abhängigkeit von französischer Atomkraft und globalen Gaspreisen als kritische Vulnerabilität; technologische Lösungen (Batteriespeicher, V2G) entstehen, bremsen aber ohne Förderung.

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