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Energie Newsletter

10. März 2026 · 07:34 Uhr

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Gaspreiskrise in Deutschland: 6x teurer als in den USA

@Schuldensuehner (X), r/EconomyCharts (Reddit), Euronews

Spotgaspreise in Deutschland sind auf über 60€/MWh gestiegen – etwa sechsmal höher als in den USA. Die Krise wird durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten (Straße von Hormuz) und niedrige europäische Gasreserven verschärft. Goldman Sachs warnt vor möglichen 130%-Preissprüngen bei längerfristiger Lieferstörung.

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Lobbying-Vorwürfe gegen E.ON und Bundeswirtschaftsministerin

@42tw1tter1sd3ad (X), r/tja (Reddit)

Bundeswirtschaftsministerin Reiche war bis April Chefin der E.ON-Tochter Westenergie; geplante Netzpaket-Verschärfungen entsprechen auffallend E.ONs Forderungen. Kritiker sehen Korruptionsverdacht und Vertrauensverlust bei Energiegenossenschaften und Projektierern, was Ausbaublockaden droht.

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3

Stromnetz am Limit: TenneT investiert 10 Mrd Euro, Frequenzprobleme

@zeitung_energie (X), @windkraftblog (X)

TenneT investiert 2025 Rekordsumme von 10 Mrd Euro in Stromnetzausbau; große Leitungen wie Ultranet sollen bis 2026 fertig sein. Parallel berichten Netztechnik-Experten von Frequenzabfällen unter 50 Hz und kritischen Kapazitätsengpässen, die Stabilitätsrisiken signalisieren.

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Energiewende stagniert: Nur 2,7% Erneuerbare-Autarkie in 2026

@datenfuzzi_de (X), @VQuaschning (X), Zeit Online

Deutschlands Selbstversorgung mit Erneuerbaren liegt 2026 bei nur 2,7% des bisherigen Jahres; Windausbau schwächelt trosal Rekord-Solarinstallationen. Kritiker warnen: Elektrifizierungsstrategie scheitert an volatilen Preisen, fehlender Netzflexibilität und Speicherkapazitäten.

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5

Kartellamt warnt vor Marktmacht von RWE, EnBW, Leag

top agrar, Kartellamt-Bericht

Das Bundeskartellamt attestiert RWE, EnBW und Leag erhebliche Marktmacht-Konzentration ab 2026. Dies gefährdet Wettbewerb im Strommarkt und könnte zu Preisabsprachen oder Netzausbau-Verzögerungen führen – besonders kritisch bei strukturellem Ausbaubedarf.

Lagebild

Deutschland befindet sich in einer zeitgleich auftretenden Energie-, Netz- und Governance-Krise. Spotgaspreise sind wegen geopolitischer Spannungen sechsfach höher als in den USA, während die Energiewende faktisch stagniert (nur 2,7% Erneuerbare-Autarkie) und das Stromnetz an seine Belastungsgrenzen stößt. Gleichzeitig ermitteln Medien gegen mögliche Lobbyeinflussnahme durch E.ON auf die Regierungspolitik, und das Kartellamt warnt vor gefährlicher Marktkonzentration der großen Energiekonzerne. Diese Kombination – geopolitische Energieangst, technische Netzinstabilität, Vertrauensdefizite in der Regulierung und oligopolistische Marktstrukturen – schafft akutes Eskalationsrisiko für Versorgungsunsicherheit und wirtschaftliche Schadensanfälligkeit.

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