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Energie Newsletter

1. März 2026 · 20:22 Uhr

1

Deutschlands Gasversorgung kritisch: Speicher unter 38%, Preise explodieren

@Electroversenet, @E_Boeminghaus, r/energy, r/climateskeptics

Gaslagerbestände in Deutschland sind auf kritisches Niveau gefallen (teilweise unter 38%, Bayern nur 6%), während Gaspreise im Januar um 36% stiegen und weitere Anstiege drohen. Die Blockade der Straße von Hormus verschärft die Krise zusätzlich. Dies gefährdet Industrieversorgung und Versorgungssicherheit im bevorstehenden Frühling/Sommer 2026.

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2

Marktmacht-Krise: RWE, EnBW und Leag unter kartellrechtlicher Lupe

@montelnews, @arnaudmercier, top agrar

Das Bundeskartellamt warnt vor marktbeherrschenden Stellungen bei RWE, EnBW und Leag infolge der Kohleausstiegsphase. Die zunehmende Marktkonzentration könnte zu höheren Strompreisen und reduziertem Wettbewerb führen. Regulatorische Interventionen und mögliche Entflechtungen werden diskutiert.

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3

E.ON investiert 57 Mrd. Euro in Netzausbau, will Engpässe abbauen

@ReutersCommods, Reuters, Enerdata

E.ON erhöht sein Investitionsbudget für 2026-2030 auf 57 Mrd. Dollar (ca. 48 Mrd. Euro) zum Ausbau und Modernisierung der Stromnetze – deutlich über dem vorherigen Programm. Dies soll Netzengpässe abbauen und die Stromversorgung für Elektrifizierung (Wärmepumpen, E-Mobilität) sichern.

4

Staat steigt bei TenneT ein: Bund kauft 25,1% für Versorgungssicherheit

@KfW, @zeitonline, Spiegel

Die Bundesregierung hat über die KfW 25,1% an TenneT Germany (größter Übertragungsnetzbetreiber mit 14.000 km Leitungen) erworben, um Versorgungssicherheit zu stärken. Dies signalisiert staatliche Priorität für Netzinfrastruktur und Unabhängigkeit von niederländischer Kontrolle.

5

Energiewende-Schockzahlen: Deutschland nur 2,7% selbstversorgend mit Erneuerbaren

@datenfuzzi_de, @VQuaschning, ADAC

Anfang 2026 konnte sich Deutschland nur in gerade 2,7% der Zeit mit erneuerbaren Energien selbst versorgen – deutlich unter Zielerwartungen. Gleichzeitig zeigt Jahresvergleich 2025-2026 fallende Windproduktion und Ausbauschwächen, während Strompreise strukturell hoch bleiben.

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Lagebild

Deutschland steht vor einer dreifachen Energiekrise im Frühjahr 2026: Gasversorgung bricht zusammen (Speicher unter 38%, Preise +36%), Stromnetze sind überlastet und Erneuerbaren-Ausbauziele verfehlt (nur 2,7% Selbstversorgung im Januar 2026). Parallel wächst Marktkonzentration bei Großkonzernen (RWE, E.ON, EnBW) auf kartellrechtlich problematische Niveaus, während der Staat notgedrungen bei TenneT einsteigt. Die Kombination aus Versorgungslücken, Preisexplosion und mangelndem Wettbewerb gefährdet Industrie-Standort Deutschland und erhöht sicherheitspolitische Vulnerabilität gegenüber Energieabhängigkeit.

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