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Energie Newsletter

October 26, 2026 · 07:32 Uhr

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Energiewende-Kosten explodieren: Strompreise 16% über 2021

@MitAktien (X, 2205 Likes)

Trotz massivem Ausbau erneuerbarer Energien (200+ GW installiert) sind deutsche Strompreise 16,4% über 2021-Niveau gestiegen – das Gegenteil des Energiewende-Versprechens. Zusätzliche Kosten für Netzausbau, Speicher, Reservekraftwerke und Kapazitätsmarkt überlagern Einsparungen. Haushalte und Industrie zahlen deutlich mehr, während Versorgungssicherheit durch Dunkelflaute-Risiken angespannt bleibt.

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RWE & E.ON dominieren deutschen Strommarkt; EnBW schrumpft

@FroehlichThors1 (X, 69 Score) + Handelsblatt Web

E.ON und RWE positionieren sich als große Gewinner der Energiewende mit attraktiven Dividendenrenditen, während EnBW nach Milliardenabschreibungen systematisch schrumpft. RWE transformiert sich vom Kohlekonzern zum Speicher-Konzern (1,7 GW Batteriespeicher im Ex-Tagebau Hambach). Marktkonzentration verschärft sich bei gleichzeitiger Polarisierung zwischen Großkonzernen und kleineren Anbietern.

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Vattenfall & Fluence bauen 254 MW/1 GWh Batteriespeicher in Brunsbüttel

@eazzytechnews + @pvm_ess_news (X, 56+ Score)

Vattenfall unterzeichnet Vertrag mit Fluence Energy für massiven Batteriespeicher an ehemaligem Kernkraftstandort (Betrieb 2028). Projekt symbolisiert Umwandlung von Atomstandorten in Flexibilitätsinfrastruktur und zeigt internationale Lösungsansätze für deutsche Energiewende-Defizite. Speicherkapazität essentiell für Netzstabilität bei hohem EE-Anteil.

4

TransnetBW vollendet Ultranet Nord-Süd-Stromleitung (340 km)

@pvmagazine_de (X, 23 Likes) + Elektronews

Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW schließt Großprojekt Ultranet ab – kritische Nord-Süd-Verbindung für Windstrom-Transport von NRW nach Baden-Württemberg. Netzentgelte steigen 2027 auf durchschnittlich 3,54 ct/kWh (ohne Bundeszuschuss: 6,52 ct); Netzausbau bleibt größter Kostentreiber neben Speicherinvestitionen. Infrastruktur-Engpässe entspannen sich nur graduell.

5

Europäische Gaspreise explodieren 160%: Von €28 auf €74/MWh

@rebew_lexa (X, 1397 Likes) + @MarioNawfal (655 Likes)

Europäische Gaspreis-Spike in 9 Monaten (Januar €28 → Oktober €74/MWh) durch reduzierte Russland-Lieferungen und Substitution mit teurem US-LNG. Deutsche Großhandels-Strompreise klettern auf €210+/MWh, höchster Stand seit 3 Jahren. Winter-Versorgungsrisiken für Industrie und Haushalte; Strompreis-Spirale belastet Energiewende-Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

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Situation Report

Deutschlands Energiewende befindet sich 2026 in kritischer Transformation: Trotz 200+ GW erneuerbarer Kapazität (62% Strommix) sind Haushaltspreise 16% über 2021-Niveau und liegen bei 36 ct/kWh (EU-Spitzenwert), getrieben durch explodierende Netzausbaukosten, Speicherinvestitionen und volatile europäische Gaspreise (€28→€74/MWh). Marktkonzentration wächst (E.ON, RWE gewinnen; EnBW schrumpft), während Netzengpässe durch Ultranet/SuedLink nur graduell entspannen. Versorgungssicherheit bleibt fragil durch Dunkelflauten-Anfälligkeit trotz massiver Batteriespeicher-Projekte (Vattenfall, RWE). Energiewende-Modell unter politischem & wirtschaftlichem Druck; Preisstabilität und industrielle Wettbewerbsfähigkeit sind sicherheitspolitische Risiken für 2027.

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