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Energie Newsletter

September 6, 2026 · 06:31 Uhr

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Strompreise in Deutschland auf Höchststand – Energiewende-Kosten explodieren

@Schuldensuehner (X), @BjornLomborg (X), Statista, euenergy.live

Die 1-Jahres-Terminpreise für Strom in Deutschland sind auf €122/MWh gestiegen – der höchste Wert seit 2023. Haushaltskundinnen zahlen mit €0,387/kWh die zweithöchsten Strompreise in Europa; die realen Preise sind seit 2000 um 222% gestiegen. Trotz 60%+ Erneuerbaren-Anteil führen Netzentgelte, Steuern und steigende Gaspreise zu Lasten, die den Energiewende-Vorteil aufzehren.

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2

Sabotage-Welle am deutschen Stromnetz – Sicherheit unter Beschuss

@SafeExpat (X), @Raeubertochtah (X), @manager_magazin (X), Sauerlandkurier

Mehrere koordinierte Sabotage-Anschläge auf deutsche Übertragungsnetzbetreiber (Amprion, RWE-Anlagen) führten zum Ausfall von Kraftwerksleistung; ein Amprion-Umspannwerk in Bergheim erlitt Beschuss mit 4.200 MW Ausfallleistung. Amprion-CEO plant Drohnen-Einsatz für Sicherung; Bundesnetzagentur und Behörden untersuchen mögliche Zusammenhänge zwischen den Vorfällen.

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3

Gaspreise verdoppelt – Europas Winter-Versorgung in Gefahr

@Schuldensuehner (X), @unusual_whales (X), @anadoluagency (X), Euronews, euenergy.live

Europäische Gaspreise sind von unter €30/MWh auf €69,80+ gestiegen; deutsches Gasspeicher sind mit nur 49,7% gefüllt – der niedrigste Wert für diese Jahreszeit. Goldman Sachs prognostiziert Preise über €100/MWh als Voraussetzung für ausreichende Winterreserven; Lieferketten-Engpässe im Mittleren Osten und Strait of Hormuz verschärfen die Lage.

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Dunkelflaute und Engpässe: Vier ÜNBs warnen vor Mangelsituation 2026/30

@niusde_ (X), @julius__boehm (X), Bundesnetzagentur, TransnetBW

Alle vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz, Amprion, TenneT, TransnetBW) warnten die Bundesnetzagentur in einem Brandbrief vor drohender Mangelsituation: nächtlich fehlende 40 GW gesicherte Leistung, Dunkelflaute-Phasen und 717 Netzanschlussanträge über 270 GW könnten zu Lastabschaltungen führen. Stromspeicher-Ausbau (EnBW 400 MW/800 MWh in Philippsburg) läuft, reicht aber nicht aus.

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5

Energiewende erfolgreich – aber Preis-Paradoxon bleibt ungelöst

@Kl_Stone (X), @ChristophCanne (X), Statista, GreentechLead, Zeit.de

Deutschland erreichte rekordhohe 70–82% Erneuerbare-Anteile und fast völlige Unabhängigkeit von Stromimporten (nur 0,6% Import vs. 10,1% 2025). Trotzdem sanken Strompreise nicht – RWE und EnBW melden robuste Gewinne. Das Paradoxon: Systemkosten (Netzausbau, Speicher, Reserve), CO2-Preise und Steuern überlagern Großhandelseffekte; statt günstiger Strom entstehen höhere Gesamtkosten für Haushalte und Industrie.

Situation Report

Deutschland steht im Herbst 2026 an einem Wendepunkt: Während die Energiewende technisch erfolgreich ist (70%+ EE-Anteil, Importunabhängigkeit), zerfallen die politischen Versprechungen an der Realität. Strompreise auf 222% des Jahres-2000-Niveaus und Europa-Höchstwerte treffen auf eine dreifache Krise: (1) eskalierenden Sabotage gegen kritische Netzinfrastruktur mit RWE/Amprion als Anschlagsziele, (2) Gaspreise, die sich verdoppelt haben und Winterversorgungsengpässe signalisieren, (3) strukturelle Kapazitätslücken in der Netzstabilität, die alle vier ÜNBs als unkontrollierbar beschreiben. Bundesnetzagentur und Energiekonzerne mobilisieren Emergency-Maßnahmen (Speicher, Drohnen-Sicherung, Reserven-Strategien), während sicherheitspolitisch die Verwundbarkeit Deutschlands durch Sabotage offenliegt und geopolitische Gasabhängigkeit neu entstanden ist.

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