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Energie Newsletter

June 22, 2026 · 06:31 Uhr

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RWE expandiert massiv bei Amprion – 10-Mrd.-Euro-Deal

@business (X), @Tiefseher (X), EnergyPrices.net

RWE steht kurz vor einem Deal zur massiven Ausweiterung seiner Beteiligung am Stromnetzbetreiber Amprion, der das deutsche Übertragungsnetz mit ~10 Mrd. Euro Bewertung versorgt. Der Deal ist strategisch zentral für die Netzverstärkung angesichts der Energiewende und betrifft 29 Millionen Deutschen direkt. Dies signalisiert Konsolidierung bei kritischer Infrastruktur und Marktmacht-Konzentration.

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EnBW sichert LNG-Versorgung mit US-Venture-Global ab 2026

@lwsresearch (X), @offshoreenergyt (X), @EnergyFluxNews (X)

EnBW unterzeichnet neuen Langfrist-LNG-Vertrag mit US-Anbieter Venture Global für 0,82 Millionen Tonnen pro Jahr über ~5 Jahre ab 2026. Diese Diversifizierung der Gasversorgung weg von russischen Quellen ist strategisch kritisch für deutsche Energiesicherheit. Der Deal reduziert Europa-Abhängigkeit von volatilen TTF-Gaspreisen (~47€/MBtu im Mai 2026).

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3

Strompreise & Netzengpässe: Krise-Plattform für Q3 2026 geplant

@ThomaBoeck (X, 423 likes), @E_Boeminghaus (X, 351 likes), Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur bereitet eine Krisenplattform für Strommarkt vor (Go-Live Q3 2026), ähnlich wie Gas-Notfall-Mechanismus. Zugleich bleiben deutsche Strompreise trotz 58–62% Erneuerbaren-Anteil auf EU-Spitzenniveau (€93–134/MWh), da Gaspreisanstieg (+69% seit Jan 2026) Merit-Order treibt. Staat plant erneute Industriesubventionen.

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Netzanschluss-Bottleneck: 270 GW EE/Speicher in Warteschlangen

@boris_beissner (X, 454 likes), @tomdabassman (X, 276 likes), 50Hertz/DBU

140 GW Erneuerbare und 130 GW Batteriespeicher stecken deutschlandweit in Netzanschluss-Warteschlangen der Übertragungsnetzbetreiber. 50Hertz hat von 200 Batteriespeicher-Antragstellern nur EINEM Anschluss genehmigt. Dieses Infrastructure-Bottleneck bremst Energiewende troex hoher EE-Quote massiv und wird bis 2027+ unterschätzt.

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5

Energiewende-Bilanz 2026: Kritik an Umsetzung & Plan-B-Defizit

@sparbuchfeinde (X, 615 likes), Wall Street Journal, Energiewende-Analysen

Kritische Stimmen (inklusive WSJ) bescheinigen der deutschen Energiewende massive Umsetzungsdefizite: Strompreise bleiben höchst, Netzausbau hinkt hinterher, Industrie verliert Standortattraktivität. Deutschland hat keinen strategischen Plan B für Dunkelflaute-Szenarien (z.B. Speicher-Engpässe im Winter 2026/27 bei nur 28% EU-Gasspeicher im April).

Situation Report

Deutschlands Energieversorgung steht 2026 an einem kritischen Wendepunkt: Trotz Rekord-Erneuerbaren-Anteilen (58–74%) werden Strompreise durch steigende Gaskosten (+69% seit Jan 2026) und Netzengpässe (270 GW in Anschluss-Warteschlangen) nach oben getrieben, während Industriesubventionen zur Wettbewerbsfähigkeit nötig werden. Konzernkonsolidierung bei kritischer Netzinfrastruktur (RWE-Amprion-Deal) und Gasversorgungsdiversifizierung (EnBW-LNG) zeigen Versuch der Risikominderung, doch die geplante Krise-Plattform der Bundesnetzagentur signalisiert Versorgungsunsicherheit. Das zentrale Risiko liegt in der Mismatch zwischen EE-Ausbau und fehlender Netzkapazität sowie Speicherinfrastruktur für Dunkelflaute-Perioden (EU-Gasspeicher nur 28% im April 2026)—ein sicherheitspolitisches und wirtschaftliches Eskalationsrisiko für Winter 2026/27.

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