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Energie Newsletter

June 13, 2026 · 06:31 Uhr

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Deutschlands Strompreise bleiben Dauerkrise: 37,2 ct/kWh 2026

@spectatorindex, @JavierBlas, @HinnKarlheinz, Wechselpilot

Deutsche Strompreise sind 2026 auf durchschnittlich 37,2 ct/kWh gestiegen – das Fünffache des Niveaus von 1980. Während Frankreich bei 22 €/MWh notiert, zahlen deutsche Haushalte 93-96 €/MWh, getrieben durch Energiewende-Infrastrukturkosten und fehlende Speicherkapazität. Der Staat kündigte erneute Industriesubventionen an, was auf strukturelles Marktversagen hindeutet.

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Stromnetzengpässe: Hamburg rationiert Anschlüsse, Bundesnetzagentur plant Krisenplattform

@E_Boeminghaus, @ThomaBoeck, Bundesnetzagentur

Deutschland entwickelt sich zur "Mangelwirtschaft" im Stromsektor: Hamburg rationiert erstmals Stromanschlüsse, weil Verteilnetze nicht nachkommen. Die Bundesnetzagentur bereitet eine Krisenplattform für Q3 2026 vor – analog zur Gasnotlage 2022. Speicherdefizit von nur 1,7 GW/2,2 GWh gefährdet Versorgungssicherheit bei Dunkelflauten.

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RWE Nordseecluster A: Offshore-Wind-Großprojekt verlässt Zertifizierungsphase

@IWR_News, @europawire, @DNV_Group

RWEs 1,6-GW-Offshore-Windprojekt Nordseecluster A erhielt DNV-Zertifizierung und ging in Bauphase – erste Turbine installiert. Dieses Großprojekt ist kritisch für Deutschlands Stromwende, signalisiert aber auch, dass größere Offshore-Kapazitäten erst mittelfristig verfügbar sind. EnBW und RWE halten trotz regulatorischer Kritik an ehrgeizigen Ausbauplänen fest.

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Energiewende-Kritik wird mainstream: WSJ attestiert grandios gescheitertes Modell

@sparbuchfeinde, @IndiCannArabica, @friesenjonge

Prominente Kritiker (u.a. unter Berufung auf Wall Street Journal) konstatieren 2026 das Scheitern der deutschen Energiewende: höchste Strompreise Europas, fehlende Netzinfrastruktur, Hunderttausende Arbeitsplätze in der Industrie gefährdet. Der Vergleich zu Frankreichs billigerer, stabiler Atomkraft wird wiederholt thematisiert – politische Legitimationskrise der Energiewende.

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EON-RWE-Flexibilisierung: Privathaushalte als Stromspeicher für Marktplattformen

@zeitung_energie

EON und E3/DC erschließen Wärmepumpen, Batterien und Wallboxen in Privathaushalten als flexible Stromressourcen für den Großhandelsmarkt – Kunden erhalten Bonuszahlungen. Strategischer Ansatz zur Kompensation von Speichermangel durch Demand-Side-Management, offenbart aber auch die Notwendigkeit von Notmaßnahmen angesichts unzureichender zentraler Speicherinfrastruktur.

Situation Report

Deutschland befindet sich 2026 in einer akuten Stromversorgungskrise: Bei Strompreisen von 37-40 ct/kWh (5x höher als 1980) und massiven Netzengpässen (Rationing in Hamburg, Krisenplattform geplant) zeigt sich das Scheitern des Energiewende-Modells. Trotz starkem Offshore-Ausbau (RWE Nordseecluster A) reichen Speicherkapazitäten (1,7 GW) für Dunkelflauten nicht aus; die Industrie benötigt kontinuierliche Staatsstützen. Geopolitisch kritisch: Abhängigkeit von externen Gaslieferanten bei gleichzeitig höchsten EU-Stromkosten, was Europas Wettbewerbsfähigkeit erodiert und eine Legitimitätskrise der Energiewende auslöst.

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