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Energie Newsletter

May 11, 2026 · 06:36 Uhr

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Strommarkt-Volatilität: Erneuerbare überlasten das Netz 2026

EIKE, Tichy's Einblick, NDR

Deutschland erlebt extreme Preisausschläge durch Überkapazitäten bei PV und Wind; Strompreise fallen teils ins Negative, während Spitzenlastzeiten Engpässe verursachen. Das hemmungslose Ausbautempo (22 GW/Jahr ab 2026) hat die Netzinfrastruktur technisch überholt. Folge: Massive Marktvolatilität und Unwirtschaftlichkeit für Speicher- und Backup-Infrastruktur.

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Energiekrise 2026: Ölpreisschock durch Golfkrise trifft Deutschland

CNBC, CNN Business, ECB, NYT

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten haben Rohöl- und Gaspreise in die Höhe getrieben; Deutschland reduziert Wachstumsprognose 2026 von 1,0% auf 0,5%. Strompreise in Deutschland überschreiten €120–150/MWh, während die Gasabhängigkeit der Strompreisbildung strukturelles Risiko bleibt. 28 Mrd. Euro Kostenlast für Europa, Inflationsprognose steigt auf 2,7–2,8%.

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Netzausbau-Blockade: Übertragungsnetzbetreiber warten auf 2026er-Plans

t3n, Gleiss Lutz, 50komma2

Vier Übertragungsnetzbetreiber (TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW) haben neue Reifegradverfahren ab 1. April 2026 eingeführt, doch warten auf den für Herbst 2026 angekündigten Netzentwicklungsplan. Batterie- und Speicherprojekte dürfen nicht ans Netz; Union/SPD-Streit über Freileitungs-Vorrang verzögert HGÜ-Ausbauziele. Konsequenz: Massive Investitionsunsicherheit für Erneuerbaren-Projekte.

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EnBW & RWE unter Druck: Lobbying-Skandal und Gaslobbying-Affäre

Manager Magazin, Cleanthinking, Spiegel

EnBW-Chef räumt Versäumnis bei Gaslobbying für Ministerin Reiche ein; Recherchen zeigen, wie Wirtschaftsministerium bei RWE und EnBW Vorschläge bestellte, die Gaskraftwerke gegenüber Batteriespeichern systematisch bevorzugen. Politische Einflussnahme widerlegt offizielle Energiewende-Ziele und verstärkt Vertraenskrise in der Branche.

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Offshore-Windkraft: Kapazitätsgrenzen durch Logistik und Fachkräfte

Die Welt, GreentechLead

EnBW, Vattenfall, RWE und Ørsted stoßen bei Hafenkapazitäten, Spezialschiff-Verfügbarkeit und Fachkräften an Grenzen; EQ-Piling-Innovationen (EnBW/Vattenfall/IQIP) sollen 2026 erstmals getestet werden. Wettbewerb um begrenzte Infrastruktur bremst den für Energiewende notwendigen Ausbau.

Situation Report

Deutschland befindet sich 2026 in einer kritischen Energieversorgungskrise: Während Erneuerbare überkapazitiv ausgebaut sind und zu Netzvolatilität führen, verstärken geopolitische Spannungen im Nahen Osten Öl- und Gaspreise und tragen zu Strompreisen von €120–150/MWh bei. Die Infrastruktur (Netzausbau, Speicher, Logistik) kann technisch und logistisch nicht mit dem politischen Ausbauziel Schritt halten; gleichzeitig diskreditieren Lobbying-Skandale bei RWE/EnBW und Verzögerungen im Netzentwicklungsplan die Glaubwürdigkeit der Energiewende. Das System ist strukturell überfordert und anfällig für weitere externe Schocks.

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