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Energie Newsletter

March 11, 2026 · 07:34 Uhr

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Deutschlands Gaspreiskrise: Spot-Preise über 60€/MWh

r/EconomyCharts, @minenergybiz, @wotwitt, Reuters

Europäische Gaspreise sind im März 2026 um bis zu 50% gestiegen und liegen in Deutschland über 60€/MWh – sechsmal höher als in den USA. Die Krise wird durch Blockaden der Straße von Hormuz, Produktionsstopps in Katar und niedrige europäische Speicher (Deutschland bei ~20%) verschärft. Ohne Kernkraft und bei unzureichender Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wird Deutschland zunehmend abhängig von volatilen Gasimporten.

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2

Energiewende-Scheitern: Stromversorgung fragmentiert und teuer

r/Energiewirtschaft, @datenfuzzi_de, @PaulePaule500, @jessieTsaneikk, ZEIT

Trotz massivem Ausbau erneuerbarer Energien kann sich Deutschland 2026 nur 2,7% der Zeit selbst mit Strom versorgen. Installierte Wind- und Solarkapazität von 174 GW erbringt bei Spitzenlast oft nur 12–15 GW, während gleichzeitig Netzbetreiber Bilanzierungsprobleme und negative Strompreise managen müssen. McKinsey warnt vor Systemkosten, Importabhängigkeit und ungelösten Kapazitätslücken bis 2030.

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E.ON verdoppelt Investitionen: 57 Mrd. Euro für Netzausbau

@ReutersCommods, Enerdata, Reuters

E.ON erhöht sein Investitionsprogramm 2026–2030 auf 57 Mrd. Dollar (48 Mrd. Euro) – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem vorherigen Plan. Dies soll erwartete Stromnachfragesteigerungen durch Elektromobilität und Wärmepumpen abfedern und die Netzstabilität sichern. Die massive Kapitalallokation zeigt, wie kostspielig die Energiewende-Infrastruktur ist.

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Lobbyismus-Vorwürfe gegen RWE und E.ON bei Regierungspolitik

@Hirn_aus_Hack, @42tw1tter1sd3ad, WELT

Geleakte Dokumente zeigen, dass RWE und E.ON Positionen des Bundeswirtschaftsministeriums zu Netzpaket und Strommarktpolitik beeinflussen. Die Verquickung von Energiekonzernen mit Regierungsstellen wird kritisiert, während gleichzeitig ein Düsseldorfer Unternehmer die Reaktivierung abgeschalteter Kernkraftwerke als Public-Private-Partnership plant. Dies könnte RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW erhebliche Profite bringen.

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Vattenfall warnt vor Verwässerung der Ausbauziele für Erneuerbare

@zeitung_energie, Vattenfall Energy Barometer

Vattenfall-Deutschlandchef Robert Zurawski warnt vor politischem Druck auf die Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien. Während Europa optimistisch auf die Energiewende blickt, gerät der konkrete Ausbau von Wind und Solar in Deutschland unter Druck durch regulatorische Hürden wie Netzpaket-Regelungen und mangelnde Genehmigungsgeschwindigkeit. Dies verzögert notwendige Kapazitätsaufbau und verstärkt die Importabhängigkeit.

Situation Report

Deutschland befindet sich 2026 in einer kritischen Energiekrise: Gaspreise sind sechsfach höher als in den USA, Speicher liegen bei historisch niedrigen 20%, und die Energiewende scheitert systemisch – die Stromversorgung hängt von Importen und fossilen Energieträgern ab. Die Großkonzerne (E.ON, RWE, Vattenfall, EnBW) massiv und profitieren von Investitionsprogrammen und geplanten Kernkraftreaktivierungen, während Lobbyismus-Vorwürfe die Glaubwürdigkeit der Energiepolitik untergraben. Ohne schnelle Kurskorrektur droht wirtschaftlicher Schaden durch teure Importabhängigkeit und Produktionsstöße bei energieintensiven Betrieben bis 2030.

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